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Welpenstunde |
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Welpenstunden-Zeiten: samstags, 15.00 - 15.45 Uhr (8 - ca. 16 Wochen) 15.45 - 16.30 Uhr (Welpen ab 16 Wochen) Ausbilder : Petra Puschnerat
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Was verstehen wir unter der Welpenstunde? In unserer Welpengruppe versuchen wir euch den Grundstock der Hundeerziehung zu vermitteln. Durch Motivation (z.B. mit Spielzeug, Leckerchen und Lob) sollt ihr lernen, was in der heutigen Gesellschaft unabdingbar ist, um harmonisch miteinander, mit anderen Hunden, Hundebesitzern und Nichthundebesitzern leben zu können. Alle Hunde beißen. Die meisten beißen als Welpen, andere erst, wenn sie erwachsen sind. Sie beißen in Schuhe oder Teppiche, anfangs schmunzelt der ein oder andere vielleicht noch darüber, wenn der Kleine mit einem Schuh im Maul ankommt...,andere Hunde beißen in die Hände, in Jogger oder auch andere Hunde. Das ist dann natürlich gar nicht mehr witzig und gerade in der heutigen Zeit wird dann mal wieder ein Hund zu einem bösen Hund, einer Bestie, der gar kein böser Hund ist. Ein Hund, der vielleicht einfach nur falsch, inkonsequent oder gar nicht erzogen wurde und/ oder keine Möglichkeit zur Sozialisierung hatte.
Was bedeutet Erziehung? Ich könnte jetzt hier, eine schier endlose Aufzählung beginnen, was Erziehung bedeutet. Aber das könnte gewaltige Ausmaße annehmen, deswegen nur ein paar Beispiele: - Erziehung zur Stubenreinheit - Unerwünschtes Verhalten abwenden - Leinenführigkeit - Das Herankommen - Das Auslassen oder gar nicht erst Aufnehmen von Verbotenem - Die ersten grundlegenden Kommandos des Gehorsams. Während der Sozialisierungsphase lernt ein Welpe, mit Menschen, anderen Hunden und vielen umweltbedingten Situationen zurechtzukommen. Wie er diese Reize kennen lernt, bestimmt überwiegend ihr. Ihr habt es in der Hand, was aus dem kleinen Fellknäuel wird. Ein selbstsicherer, entspannter, freundlicher und nicht zuletzt zuverlässiger Hund, oder ein ängstliches, angst- oder dominant aggressives Tier, das sich nicht in die Gesellschaft integrieren läßt. Wie sozialisieren WIR? Wichtig ist dabei vor allem, die Sprache der Hunde zu verstehen. Häufig wird "hundliches" Verhalten fehl interpretiert.. Knurren, Schnappen und Beißen wird direkt als bösartig bezeichnet. Dabei ist der Hund einfach nur ängstlich, eingeschüchtert und versucht irgendwie seine Haut zu retten, um nicht ganz unter zu gehen. Wir wollen den neuen Hundebesitzern helfen, ihre Hunde zu verstehen und sich umgekehrt auch ihren Hunden verständlich zu machen. Stellt euch vor, ihr bekommt einen Austauschschüler in eure Familie. Wie erklärt ihr ihm was ihr vom ihm möchtet? Eure Sprache versteht er nicht. Ihr zeigt es ihm natürlich, möglichst eindeutig und klar. Stellt euch vor, dieser Austauschschüler ist euer Hund. Von Ihm verlangt ihr, dass er versteht, was ihr sagt? Er legt doch immer den Kopf schief, wenn ihr redet? Natürlich, er hört euch gern zu, aber verstehen...nein, ganz bestimmt nicht. Tut eurem Hund und euch den Gefallen und lasst am Anfang die Kommandos einfach weg. Seid klar in eurer non verbalen Kommunikation. Später, wenn euer Kleiner diese verstanden hat, könnt Ihr kurze (Betonung auf kurz, Romane versteht er auch nicht) Kommandos dazufügen. Die meisten kommen zum Hundeverein, weil sie meinen, der Hund muss lernen. Sie erschrecken, wenn sie merken, dass nicht der Hund lernen muss, sondern sie selbst. In den Übungsstunden werden Situationen gestellt, in denen Hund und Hundeführer mit Motivation und Konsequenz agieren und reagieren müssen. Die Hunde und ihre Menschen werden dabei Schritt für Schritt aufgebaut und mit verschiedenen, alltäglichen und nicht alltäglichen Situationen, vertraut gemacht. Der Mensch lernt dabei vor allem, im entscheidenden Moment richtig auf seinen Hund einzuwirken und sicherer im Umgang mit dem Hund (auch in außergewöhnlichen Situationen) zu reagieren. Wir lernen z.B.: - mit anderen Hunden, Menschen und speziell Kindern umzugehen, - diverse Hindernisse (Brücken, Treppen etc.) zu überwinden, - akustische Reize verschiedener Art. Mangelnde Sozialisierung erkennt man leider oft zu spät. Sie ist dann nicht wieder rückgängig zu machen! Das versuchen wir zu vermeiden. Die Erziehung, als auch die Sozialisierung der jungen Hunde, ist eine äußerst wichtige Angelegenheit. Allzu oft kommen Hundebesitzer nämlich erst zu uns, wenn der Hund bereits unangenehm aufgefallen ist, oder sich ein ganzes Dorf schon vor dem ehemals so niedlichen Fellknäuel fürchtet. Trotz allem…. es macht auch den größten Spaß, mit dem neuen Familienmitglied zu arbeiten!! Oft sind die Kursteilnehmer schweißnass, durchgefroren, dreckig, verschlammt, zerkratzt und dazu noch ganz k.o., weil sie so viel mit ihrem Hund spielen und ihn dadurch motivieren mussten, aber... glücklich und zufrieden, weil ihnen ihr Kleiner ...so viel Vertrauen entgegenbrachte. Dann bin auch ich zufrieden. Zufrieden, vielleicht wieder ein Mensch/Hund Team gefunden zu haben, das in der Lage ist, miteinander zu kommunizieren und dadurch nicht nur im Alltag eine Einheit zu sein ,die überall miteinander hingehen kann, sondern vielleicht auch im HUNDESPORT eine Mannschaft sein könnte. „Was kann ich noch mit meinem Kleinen machen?“, eine Frage, die immer wieder gestellt wird: Überlegt Euch, wo euer Welpe Erfahrungen mit Menschen und Tieren (insbesondere Artgenossen) sammeln kann, damit er gut sozialisiert wird und lernt, sich im Alltag zurechtzufinden. Sucht mit ihm auch fremde Orte auf, überfordert ihn aber nicht. Sowohl Reizüberflutung, als auch mangelhafte Erfahrungen schaden einem Hund. Ein gesundes Mittelmaß ist hier angebracht. Ein Kind, das von Montag bis Samstag Termine abarbeiten muss, ist eben so falsch beschäftigt wie eines, das jeden Nachmittag sich selbst überlassen wird. Ganz ähnlich geht es dem Hund. Oft gelingt es nur nicht, dem Hund verständlich zu machen, was wir von ihm wollen. Hunde sind keine Menschen auf vier Beinen, werden aber häufig so behandelt. Ich habe noch niemanden gesehen, der an ein Aquarium klopft und schimpft: “Goldfisch, ich habe dir doch gesagt, du sollst sofort hier herkommen! Hörst du nicht?!” Mit unseren Hunden tun wir so etwas ständig und wir vergessen, dass wir vom Hund nur in einer ihm verständlichen Sprache einfordern können, was er darf und was nicht. Voraussetzung dafür ist, dass wir ihm dies zuvor unter Beachtung von Lernverhalten auch beigebracht haben müssen. Nicht selten gehen die Meinungen von Hund und Halter darüber auseinander, was gerade besprochen wurde. Ein Beispiel: Angenommen, euer neuer Hund schleppt sein Spielzeug an und bekommt dafür Aufmerksamkeit (wie süß - er will spielen...), später springt er aufs Sofa und legt sich neben Herrchen. Herrchen streichelt ihn ausgiebig (weil er ja so anhänglich und treu ist...). Das Spiel wiederholt sich täglich. Spätestens wenn Herrchen und Frauchen nach dem Hunde-Eingewöhnungs-Urlaub arbeiten gehen, gibt es ein Problem: Alleinsein findet der Hund doof - niemand spielt, niemand streichelt, niemand spendiert Leckerlis, niemand ist da, dem man durch die ganze Wohnung nachlaufen kann. Kommen aber seine Menschen nach Hause, gibt es Action: Frauchen quietscht “Ja wie brav der Hund war... bis auf den Haufen in der Küche und den ausgeleerten Mülleimer “... da bekommt er doch gleich ein Leckerli. Das gleiche bei Herrchen, der den armen Hund fürs Alleinsein entschädigen will und den restlichen Abend mit ihm Ball spielt.. Was lernt der Hund daraus? “Alleinsein ist blöd, aber wenn die Familie beisammen ist, bin ich die Nummer Eins! Ich will nicht mehr allein sein, denn wenn alle da sind, dreht sich alles um mich! Immer soll jemand da sein! Wenn ich allein bin, muss ich ganz laut heulen!” Hm – was ist da passiert? Dieser Hund hat gelernt, dass er ständig im Mittelpunkt steht, wenn die Familie beisammen ist. Er manipuliert die Aktivitäten seiner Menschen. Er muss lernen, dass er nicht immer seinen Willen bekommt, ob allein oder in Gesellschaft seiner Menschen (was übrigens Welpen im biologischen Rudel schon sehr früh lernen). Gelingt es seinen Haltern also, ihre Aufmerksamkeit variabel zu verteilen und den Hund auch mal Frust ertragen zu lassen, wird er aufhören, gegen zunächst unliebsame Situationen zu protestieren. Die Folge: Ungewohntes wird normal und was normal ist, bereitet keine Probleme. Wo immer es “Fachleute” gibt, gibt es Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Methoden. Und überall dort, wo Techniken verfochten werden, besteht die Gefahr der Übertreibung. Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE richtige Methode. In der Hundewelt gibt es verschieden Fraktionen. Wer sich näher mit der Hundeerziehung beschäftigt, wird feststellen, wie vielseitig und verwirrend das Angebot an Hundeschulen, Trainern, Zubehör, Büchern, Hilfsmitteln usw. ist. Schaut Euch an, mit wem Ihr gut arbeiten könnt. Sehr auf dem Vormarsch befinden sich so genannte stress- und gewaltfreie Methoden. Vergessen wird dabei leider, dass es in der Natur jedes Tieres liegt, aus Fehlern zu lernen, und dass auch im biologischen Rudel jedes Tier gezwungen ist, im Laufe seiner Entwicklung Frust zu ertragen und mit Stress fertig zu werden. Dies ist sogar essentiell für das Überleben. Warum also soll man einem Hund nicht deutlich machen, was ein “Nein!” bedeutet? Vertretbar sind alle Methoden, die keinen Schaden anrichten und zum Erfolg führen. Die Intensität von Maßnahmen hängt vom Hund selbst ab. Wobei klar sein sollte, dass weder Brutalität noch totale Anarchie zielführend ist. Besser sind exakt getimte Bestätigung bzw. Korrekturreaktionen, als Verstärkung von erwünschtem Verhalten und negativer Belegung unerwünschten Verhaltens, kombiniert mit speziellen Übungseinheiten. Dabei steht Fairness an erster Stelle. Schafft Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten, die Art, Rasse und Wesen des Hundes entsprechen. Ausgiebige Spaziergänge und Kontakt mit Artgenossen gehören zu den Grundrechten eures Hundes. Lasst den Hund „Hund“ sein - auch wenn er Blödsinn oder Dreck macht. Oft höre ich „ mein Hund weis genau wann er Blödsinn gemacht hat. Er versteckt sich dann, wenn ich nach Hause komme“. Leider nein, das stimmt so nicht. Wir sind es, auf die unsere Hund reagiert. Wir sind schon angespannt, wenn wir vermuten, es könnte ein Missgeschick passiert sein. Euerer Kleiner weiß, wenn ihr so nach Hause kommt, gibt’s Ärger. Also versteckt er sich, egal ob nun wirklich was passiert ist oder auch nicht. Eine Bestrafung wäre hier sowieso nicht mehr wirksam, denn er hat da keine Verbindung mehr. Eine Bestrafung (ein scharf ausgesprochenes NEIN) kann nur im direkten Zusammenhang erfolgen. Spielen, Gewöhnung an Umweltreize: An unserer Welpenspielstunde dürfen selbstverständlich alle Rassen und Mischlinge teilnehmen. Das hat vor allem auch den Vorteil, dass die Welpen lernen, mit verschiedenen Arten von Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung) umzugehen und mit Hunden verschiedener Größe zurechtzukommen. Gezieltes Training mit Umweltreizen: Um ihnen auf ihrem Weg zum erwachsenen Hund auch dabei zu helfen, führen wir Übungen an verschiedenen Geräten durch, die den Hund seine Füße spüren lassen. Er lernt so, sie gezielt einzusetzen. Und dadurch, dass die Welpen verschiedene Hindernisse (mit Hilfe ihres Menschen) kennen lernen, gewinnen sie ein Grundvertrauen zum Frauchen/ Herrchen und Selbstsicherheit für ihr gesamtes Leben. Stärkung der Bindung Hund-Hundeführer: Die Bindung des Hundes zum Hundeführer ist elementar für die gesamte Grunderziehung des Hundes. Ein Hund, der nie gelernt hat, dass Frauchen/ Herrchen viel interessanter ist, als alles andere auf der Welt, wird viel eher zum Streuner, als ein Hund, der gerne bei seinem Menschen bleibt. Weil er weiß, dass das sein wichtigster Kumpane ist, bei dem es immer viel Lob gibt. Und außerdem sollte es uns Spaß machen zu sehen, dass
unser kleiner Freund hinterher tapst und sich über uns freut. Sitz, Platz, Komm - wie fange ich es an? Natürlich sollen Welpen, Welpen sein dürfen und was wir bestimmt nicht wollen, ist eine "Frühdressur" der "Kleinen". Aber trotzdem ist es enorm wichtig, dass die Grundsteine für alle wichtigen Gehorsamsübungen schon im Welpenalter gelegt werden. Denn nur, wenn die Verknüpfungen für Befehle oft wiederholt werden, hat sie der Hund wirklich begriffen. Wie auch bei Menschen, lernt der Welpe viel schneller und ist meistens dabei unverkrampfter als der erwachsene Hund. Leinenführigkeit: Die Leine in die rechte Hand, die Leckerlis dazu. Das muss der Mensch erst üben. Denn wenn man die Leckerlis in der Hand hält, dann hat man immer welche zum Arbeiten parat und muss nicht jedes Mal wieder danach in den Taschen suchen. Den Vorrat mit den Leckerlis und die Leine in die rechte Hand. Das Leckerli zum Arbeiten wird in die linke Hand genommen - gehalten zwischen Daumen und Zeigefinger. Mit den restlichen drei Fingern macht ihr dann eine Tasche, in die der Hund mit der Schnauze hinein kann. Die Hand kommt dann an das linke Bein und zwar gerade nach unten. Der Hund kommt mit seiner Schnauze in diese Tasche, weil er das Leckerli riecht. Die Hand bitte so tief halten, dass der Hund immer noch mit den Beinen auf dem Boden bleibt. Hält man sie zu hoch, dann fängt der Welpe an zu springen, und genau das sollte vermieden werden. Am Anfang nur 2 bis 3 Schritte; Leckerli und loben. Das Timing spielt auch hier wieder eine große Rolle. Im Laufe der nächsten Tage kann man immer einen Schritt mehr gehen. Ab jetzt gibt es keinen Spaziergang mehr mit leeren Taschen. Am praktischsten ist es, die Leckerlis immer in der rechten Tasche zu haben - das muss in Fleisch und Blut übergehen. So kann man immer und überall üben. Das ist sehr wichtig, damit der Hund sich nicht daran gewöhnt, nur auf bestimmten Plätzen, wie dem Hundeplatz, vernünftig an der Leine zu laufen. Er soll es überall. Und keine Angst vor zuviel Belohnung! Zieht die tägliche Belohnungsmenge einfach von der Futtermenge ab. Und seid kreativ bei der Wahl der Belohnung. Es darf z. B. Fleischwurst, Käse, oder auch Karotten oder Obst sein. Wichtig ist nur, dass euer Kleiner es liebt. Auch hier gilt - wie bei allen anderen Übungen - sie immer nur wenige Minuten zu üben. Täglich üben, aber bitte nicht länger als 2 bis 5
Minuten. So behaltet Ihr Euren Hund immer noch bei guter Laune und er wird
weiterhin mit Euch arbeiten wollen. Ein Hund, der immer noch bei guter Laune
bleibt (man erkennt es an der fröhlichen Rute), will mit Euch
arbeiten, und nicht ihr mit eurem Hund. So habt ihr ganz andere
Voraussetzungen. Der Hund bleibt arbeitsfreudig.
Wir geben einen Überblick über die bekanntesten Sportarten, vor allem in Hinblick auf die Möglichkeiten, die unser Verein offen hält. Um an der Welpenspielstunde (oder auch Junghundestunde) teilnehmen zu können, muss man selbstverständlich kein Mitglied sein. Wir bieten eine 10er-Karte (30 € für 10 x Spiel- bzw. Gruppenarbeit) für diejenigen an, die nicht gleich in den Verein eintreten möchten. Auch die Hunde, die "nur" ein Familienhund werden sollen, finden natürlich die gleiche Beachtung, wie alle anderen. Die Übungen, die wir mit den Welpenbesitzern durchführen, sind - und das ist ganz wichtig- genauso Vorübungen für den Sport, als auch Grundübungen für die Sozialisierung des Familienhundes. Unsere Gruppen finden selbstverständlich auch bei schlechtem Wetter statt, denn wir sind ja keine "Schönwettersportler", nicht wahr? Und mit dem Kleinen rausgehen müssen wir ja sowieso. Wir wissen, dass unser Welpe ein Rudeltier ist und als solches muss er auch einen Platz in der Rangordnung bekommen und auch behalten. Wenn dieses kleine Knäuel irgendwann Spielkamerad, Begleiter, Wachhund oder Freund werden soll, benötigt er - genau wie Kinder - eine konsequente Erziehung. Wir wollen mit unserem Hund in Ruhe und Frieden leben und uns nicht immer anhören müssen, was unser Hund für ein schlecht erzogener Rüpel und Raufer ist. Und es macht bestimmt auch keinen Spaß, ewig mit seinem Hund zu schimpfen, nur weil wir vergessen haben, dass auch ein Welpe in kürzester Zeit ein erwachsener Hund wird und seine Vorfahren vom Wolf abstammen. Es ist im Allgemeinen das Gegenteil. Wir wollen positiv auffallen und hören, wie gut unser Hund gehorcht, denn das ist unsere Belohnung für die Zeit und die Anstrengung, die wir auf uns genommen haben. Wir haben Verantwortung übernommen. Und es lohnt sich, denn wenn wir zufrieden sind, fühlt es auch unser Hund. Und nun noch ein paar Anmerkungen zum Umgang mit Eurem Welpen: -- Konsequenz ist das A und O ! -- Der Welpe/Junghund darf nicht springen, Treppen hoch- oder runter laufen -- Stöckchen spielen ist verboten! -- Nicht auf glatten Böden toben! -- Auf keinen Fall am Fahrrad laufen lassen! -- Nach dem Fressen wird geruht; niemals dann toben oder spielen! Ein Welpe, der mit Freude lernt, weil auch der Teampartner Freude hat, wird als erwachsener Hund Spaß daran haben, mit seinem Hundeführer zu arbeiten. So hat man die besten Voraussetzungen, evtl. auch mal eine Begleithundeprüfung zu bestehen. Tägliches Üben festigt das Erlernte, sowohl beim Welpen, als auch später die Sicherheit der Kommandos bei uns. Aber bitte nicht länger als 2 bis 5 Minuten. Und bitte, beendet die Übung immer mit einem positiven Erfolg für den Welpen und auch für euch. So behält man die Lust am Üben. Ich würde mich freuen, euch bei den Übungsstunden, samstags ab 15:00 Uhr (Welpen von 8 bis ca. 16 Wochen) ab 15:45 Uhr (Welpen ab 16 Wochen), begrüßen zu dürfen! Petra Puschnerat
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